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Zukunft seit 2005

Hintergründe und Visionen zum Garten

Im August 2005 betraten wir zwei zum ersten Mal das verwilderte unübersichtliche Grundstück. Uns war sofort klar: Diese 18.000 Quadratmeter werden unsere Zukunft! Hier können wir unseren Traum verwirklichen. Anfangs ging es ausschließlich um Landwirtschaft, Selbstversorgung, Hühnerhaltung, auch ein paar Schafe begleiteten uns in den ersten Jahren. Wir pflanzten Obstbäume, legten Gemüsebeete an und stellten uns einen großen Garten vor, in dem alles im nachhaltigen Kreislauf fließt, entsteht und vergeht.

Erst nach vielen Jahren grober Arbeit, einigen Fehl- und Rückschlägen entstanden auch Vorstellungen von Staudenbeeten, von einem standortgerechten, naturnahen Ziergarten, der neben dem Nutzgarten und der Tierhaltung bald unser drittes Standbein wurde. Aus den Ideen wurden Wirklichkeiten. Mit viel Kraft und Beharrlichkeit setzten wir um, was wir uns in den Kopf gesetzt hatten. Und der Garten - jetzt konnten wir ihn endlich so nennen - näherte sich von Jahr zu Jahr mehr unserem Ziel.

2018 kamen die ersten Besucher und Besucherinnen. Im Rahmen der offenen Gärten in Rheinhessen war jenes Jahr der Durchbruch für unser Projekt. Wir erfuhren viel Anerkennung und Bestätigung, das motivierte uns zu weiteren Schritten. 2019 kamen die ersten Busse mit gebuchten Gartenreisen, wir improvisierten Kaffee und Kuchen, bauten unsere Marmelade auf klapprigen Verkaufstischen auf und freuten uns über viel Interesse und Zuspruch. Auch die Presse war zu Gast. Ein Interview aus dieser Zeit beschreibt sehr schön, was wir hier machen. 

Die Corona-Zeit ab 2020 war dann keineswegs ruhiger. Die Gäste blieben daheim, doch der Bau unseres Betriebs- und Wohngebäudes erforderte unsere ganze Aufmerksamkeit. Der Einzug im Oktober 2021 war der Beginn einer neuen Zeit im Garten. Vor Ort. Kurze Wege. Alles im Blick. Nun können wir endlich alles anbieten und umsetzen, was wir uns erträumt hatten. Wir freuen uns auf die kommenden Jahre und viele garteninteressierte Besucher und Besucherinnen. Wir sehen uns im Garten. 

 

Markus und Mark nach getaner Arbeit 2005